5 Vorurteile über Glückstraining und was Glückstraining wirklich ist

"Und was machst du beruflich?"

"Ich bin Glückstrainerin und unterstütze Menschen dabei ein glückliches Leben zu führen."

"Na süß, verkaufst du den Leuten rosarote Brillen?"

 

Wenn ich erzähle, dass ich mich beruflich mit Glückskompetenz beschäftige, dann bin ich oft mit den abstrusesten und lustigsten Vorurteilen konfrontiert. :-)

Mit den 5 wichtigsten davon, möchte ich heute aufräumen:

 

1. Glückstraining ist esoterisch

Falsch, Glückstraining ist wissenschaftlich fundiert. Die Glücksforschung ist ein Teilbereich der positiven Psychologie, deren Theorien und Interventionen mit wissenschaftlichen Methoden untersucht werden. Auch die Hirnforschung kann mittlerweile belegen und sichtbar machen, wie sich die Gehirnstruktur durch Glückstraining verändert.

 

2. Beim Glückstraining geht es darum sich negative Dinge schön zu reden und immer positiv zu denken

Im Gegenteil, das Negative im Leben einfach auszublenden und zu ignorieren fördert Krankheit statt Glück. Beim Glückstraining wird das Negative zunächst akzeptiert als das was es ist und in einen neuen Rahmen gesetzt. Gleichzeitig wird all das Tolle und Bereichernde, das bereits in deinem Leben vorhanden ist, fokussiert und gefördert.

 

3. Glückstraining ist naiv und realitätsverweigernd

Auf die Frage "Liest du denn keine Nachrichten, wie kannst du da glücklich sein?" antworte ich immer mit: "Doch, die negativen Schlagzeilen sind der Grund warum ich tue, was ich tue." Nur wer mit sich selbst glücklich ist, kann dieses Glück auch mit anderen Menschen teilen und wird so zum Multiplikator. Ich bin überzeugt, dass das Streben nach Glück die Menschen auf dieser Erde miteinander verbindet. Glück zu teilen ist die Voraussetzung, um bessere Lebensbedingungen für alle zu schaffen.

 

4. Glückstraining ist unnötig. Was glücklich macht, weiß doch jeder.

Es wäre schön, wenn es so wäre. Emotionale Störungen sind in Industrieländern leider weiterhin auf dem Vormarsch. Und das Wissen alleine reicht noch nicht, sondern ist nur die Basis. Auf die tatsächliche Umsetzung kommt es an. Die Forschung zeigt: Es braucht täglich positive Aktivitäten. Wir sollten im Alltag dreimal so häufig positive Gefühle empfinden, wie negative Gefühle. Sonst steigt die Wahrscheinlichkeit an einer Depression zu erkranken stark an.

 

5. Glückstraining ist nur was für Menschen mit psychischen Problemen

Falsch, Glückstraining ist für alle Menschen, die ein erfülltes Leben führen und ihrem Leben einen Sinn geben wollen. Für alle, die daran interessiert sind ihre Stärken zu entwickeln und somit sich selbst, wie auch die Gesellschaft als Ganzes, voranzubringen. Glückstraining fördert positive Emotionen, Lebenszufriedenheit und Leistungsfähigkeit.

 

Willst auch du positive Gefühle nützen, um die Widrigkeiten des Lebens zu meistern, deine Stärken noch besser einsetzen und nachhaltig zufriedener werden? Dann komm doch zu einem persönlichen Glückstraining oder schreib mir, wie ich dich unterstützen kann. Ich freue mich auf deine Nachricht.

 

Deine Katharina