Positiv denken macht krank - Schluss mit positivem Denken auf Zwang

Katharina Mühl die Glückstrainerin meint Schluss mit positivem Denken auf Zwang
Positiv denken macht krank, deshalb mach Schluss mit positivem Denken auf Zwang

"Du musst nur POSITIV denken. Ist ja alles nicht so schlimm." Wenn ich diesen Satz höre, dreht es mir den Magen um. Denn krampfhaft positiv zu denken, macht krank.

 

Positiv denken auf Zwang hat gar nichts mit Glücktraining zu tun und zwar wirklich 0%. Im Gegenteil, es ist sogar kontraproduktiv und behindert dich dabei dir ein Glücksmindset zu erschaffen. Denn je mehr du dich dazu zwingst, alles positiv zu sehen, deine Ängste und Sorgen einfach weg zu lächeln, ohne Freude wirklich in dir drinnen zu spüren, desto leerer wirst du dich fühlen.

 

Schlechte Gefühle wirst du nicht los, indem du sie komplett übergehst, einfach ausblendest und mit zwanghaften positiven Gedanken überlagerst. Das geht vielleicht eine Zeit lang gut, aber dann werden dich deine negativen Gefühle umso heftiger wieder einholen. Langfristig unterdrückte, negative Gefühle können sich sogar körperlich auswirken, vielleicht bekommst du Magenschmerzen, Kopfweh oder hast Verdauungsprobleme. Deswegen kann positiv denken mit Zwang krank machen.

 

Wenn du dich zwingst alles positiv zu sehen und deine negativen Gedanken einfach verbannst, setzt du dich massiv unter Druck. Und sobald du merkst, dass es nicht funktioniert, kommen neben dem Gefühl von innerer Leere auch die Selbstzweifel. Du denkst dir dann "Vielleicht bin ich einfach zu blöd/zu unfähig/ zu schwach, um positiv zu bleiben." Diese Gedanken sind natürlich kompletter Blödsinn, haben nichts mir der Realität zu tun und ziehen dich nur weiter runter.

 

Statt krampfhaft zu versuchen positiv zu denken und deine schlechten Gefühle zu verbannen, mache folgendes:  Deine negativen Gedanken und Gefühle wollen gesehen und anerkannt werden. Nur so kannst du sie langfristig auflösen. Es geht darum ehrlich hinzuschauen, welche Gefühle da sind, sei es Angst, Wut, Verzweiflung, Trauer, Hilfosigkeit... Lass auch schlechte Gefühle zu. Sie sind wie dein innerer Kompass. Negative Gefühle weisen dir den Weg, wo du noch etwas aufzulösen hast, damit du wahre, authentische Freude und Lebenszufriedenheit empfinden kannst.

 

Du machst dir sehr viele Sorgen? Neben dem Anerkennen deiner negativen Gedanken und Gefühle, geht es darum dich ehrlich mit worst-case-Szenarien auseinanderzusetzen. Was ist das Schlimmste, das passieren kann? Was ist das Schlimmste, das passieren kann, sollten deine Sorgen und Befürchtungen wirklich eintreten? Sobald du dich getraut hast, das wort-case-Szenario einmal richtig gedanklich durchzuspielen und dich darauf einzulassen, verliert es sofort an Schrecken.

 

Gute Laune auf Befehl funktioniert nicht.  Und schon gar nicht mit Zwang und Druck. Zwanghaft positiv zu denken kann dich sogar krank machen. Wenn du das verstanden hast, bist du deinem Glücksmindset einen großen Schritt näher. Gerne begleite und unterstütze ich dich beim Erschaffen deines Glücksmindsets. Buche dir dazu einfach einen Termin für dein kostenloses und unverbindliches Glücks-Strategiegespräch - entweder persönlich in Wien oder telefonisch von überall.

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